Soziales Engagement

Aktuelle Informationen zum Engagement der mediserv Bank GmbH

Die mediserv Bank unterstützt seit Jahren aus Überzeugung Menschen in Not und legt dabei den Fokus auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft – ganz egal ob regional, national oder international. Dieses Engagement ist eine Herzensangelegenheit unserer Geschäftsführung und kein Marketinginstrument. Es geht um die Sache, das Engagement selbst.

Wir glauben, ein nachhaltiges Engagement ist die effektivste Form der Hilfe und fokussieren uns daher auf langfristig angelegte Projekte.

Im Jahr 2019 wie auch schon im Vorjahr konnten wir ausgewählten, persönlich begleiteten Projekten Spenden in Höhe von über 300.000 Euro zur Verfügung stellen.

Wir danken ausdrücklich unseren Kunden, die uns diese Unterstützung ermöglichen und von denen einige bereits selbst tatkräftig an Projekten teilgenommen haben.

Vor allem bedanken wir uns bei den vielen Helfern, die sich mit unglaublich großem Engagement für die Projekte einsetzen – auch unter widrigsten Umständen, wie der aktuellen Corona-Pandemie.

Lesen Sie hier mehr zu den internationalen und regionalen Projekten, auf denen zurzeit unser Fokus liegt:

 

Internationales Engagement

 

Café con Leche e. V.

Internationales Engagement mit Wurzeln vor der Haustür 

Der gemeinnützige Verein Café con Leche wurde 2010 im Saarland gegründet. Ziel ist Kindern und Jugendlichen aus einem Brennpunktviertel von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik über sportliche Betätigung eine Alternative zu ihrem von Armut und oft auch Gewalt geprägten Alltag zu bieten und darüber hinaus Werte und Bildung zu vermitteln.

Antrieb der Gründer waren eigene Erfahrung vor Ort im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres.

Das Café con Leche-Konzept umfasst die vier Schwerpunkte Bildung, Fußball, Gleichberechtigung und Zukunft. Diese fokussieren die Stärkung sozialer Kompetenzen sowie die individuelle Entfaltung der Kinder und Jugendlichen.

Kinder haben ein Umfeld verdient, das ihre Entwicklung bestmöglich fördert. Die Spenden der mediserv Bank lindern die soziale Not der Kinder spürbar und erreichen eine nachhaltige Verbesserung der Gesamtsituation. Es können zum Beispiel Lehrer eingestellt oder Stipendien für die Universität gewährt werden.

www.cafe-con-leche.org

AKTUELL: Das Engagement während der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat leider auch die Dominikanische Republik fest im Griff. Wie in Europa leiden die Menschen hier unter den drastischen Einschränkungen des täglichen Lebens durch Ausgangssperren und Kontaktverbote. Die Projekte von Café con Leche sind von den Maßnahmen ebenfalls betroffen.

Der Verein ist aber keineswegs untätig, sondern hält den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen aufrecht. Die Mitarbeitenden versorgen die Kids und deren Eltern regelmäßig mit informativen, unterhaltenden oder weiterbildenden Inhalten per WhatsApp und Social Media; zum Beispiel erklärt Trainer Javier per Instagram, wie man mit einfachen Mitteln Jonglierbälle baut.

Inzwischen gibt es zwar einen Plan zur Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit, aber sportliche Aktivitäten sind nach wie vor nicht erlaubt. Angesichts dieser Situation zahlt Café con Leche weiterhin die Gehälter seiner Mitarbeiter, damit diese zu Hause und gesund bleiben können.

Café con Leche hilft bei der Koordinierung von Lebensmittellieferungen für Schüler und Familien an der Partnerschule Santo Niño Jesús Fe y Alegría. Auch das örtliche Krankenhaus wurde mit einem kleinen finanziellen Beitrag unterstützt, mit dem grundlegende Hygieneartikel wie Mundschutz und Handschuhe gekauft wurden.

Natürlich sind die Mitarbeiter stets für jegliche Unterstützung und Beratung sowie für Hilfe bei sozialen Angelegenheiten telefonisch erreichbar.

Das Engagement der mediserv Bank

Gezielte Bildungs- und Sportangebote effektiv unterstützen

Die mediserv Bank hat sich persönlich davon überzeugt, dass bei dem Verein Café con Leche alles professionell und strukturiert abläuft sowie schlank organisiert ist. Wir wollen dazu beitragen, dass die Energie der Beteiligten in die Maßnahmen fließt und nicht zu stark von den Sorgen um die Planbarkeit gebremst wird. Die Mittel werden daher monatlich und an keinen bestimmten Zweck gebunden zur Verfügung gestellt. So können die Verantwortlichen in der Organisation die Mittel effektiv und effizient am besten verteilen. Und die Spenden fließen genau dorthin, wo sie benötigt werden, nämlich zu den Kindern und Jugendlichen in La Lechería.

Unser Geschäftsführer Hendrik Hamm hat Anfang 2011 das Projekt selbst vor Ort drei Wochen lang unterstützt und sich ein eigenes Bild gemacht.

 

German Doctors e. V.

Der Verein German Doctors e. V. ist eine international tätige Nichtregierungsorganisation. Er leistet und koordiniert freiwillige Arzteinsätze in Entwicklungsländern und hilft dort, wo das Elend zum Alltag gehört.

Die German Doctors entsenden unentgeltlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte zu Projekten in Indien, Bangladesch, Kenia, Sierra Leone und den Philippinen. Dabei setzt sich der Verein für ein Leben in Würde ein und kümmert sich um die Gesundheitsversorgung und die Ausbildung benachteiligter Menschen in den Einsatzregionen.

Durch Präventivmaßnahmen wie begleitende Ernährungsprogramme oder Hygieneschulungen wird die Gesundheit der Patienten auch langfristig verbessert. Die Hilfe wird selbstverständlich allen Menschen gewährt – jenseits von ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Staatsangehörigkeit, politischer Überzeugung oder sonstigen Unterscheidungsmerkmalen.

Die Ärztinnen und Ärzte arbeiten in ihrem Jahresurlaub oder im Ruhestand für einen Zeitraum von sechs Wochen und verzichten dabei auf jegliche Vergütung. Seit 1983 wurden so über 7.500 Einsätze mit mehr als 3.500 Medizinerinnen und Medizinern durchgeführt. Die Patienten erhalten seit über 35 Jahren Hilfe, die bleibt.

Eine Übersicht über das gesamte Engagement des Vereins finden Sie unter www.german-doctors.de.

AKTUELL: Mit Corona kam der Hunger

Mit der Ausbreitung des Corona-Virus in den Elendsvierteln und den ländlichen Armutsregionen der German-Doctors-Einsatzländer droht eine humanitäre Katastrophe immensen Aus­maßes. Schon unter normalen Umständen ist die Situation für die vielen Bewohner der Slums, Ghettos und abgelegenen Siedlungen oft menschenunwürdig, ihre Lebensumstände ein idealer Nährboden für Krankheiten.

Während hierzulande vor allem Alte und Kranke gefährdet sind, ist es dort, wo das Corona-Virus auf Armut trifft, jeder. Mangelernährt und mit schwachem Immunsystem haben die Notleidenden dem Virus nichts entgegenzusetzen. Die staatlich verhängten Ausgangssperren haben die Lage für die Menschen am Rande der Gesellschaft noch verschlimmert. Millionen Tagelöhner haben seit Wochen kein Einkommen, Bauern konnten ihre Felder nicht bestellen und ihre Erzeugnisse nicht verkaufen. „Bevor wir an Covid-19 sterben, sterben wir an Hunger“, beklagen viele – und dieses Szenario ist nicht unwahrscheinlich.

Die German Doctors sind auch in dieser Krise für ihre vielen Patientinnen und Patienten da und tun, was immer sie tun können. Dabei kommt den couragierten einheimischen Mitarbeitenden eine zentrale Rolle zu, denn Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland dürfen aktuell nicht zu humanitären Einsätzen in die betroffenen Länder einreisen.

So verteilen die lokalen Teams seit Wochen Lebensmittel- und Hygienepakete an besonders bedürftige Familien. Zudem klären sie auf über erforderliche Hygienemaßnahmen. Besonders tragisch: Das Interesse an den zum Schutz vor einer Corona-Infektion erforderlichen Hygienemaßnahmen seitens der Zielgruppe ist groß, die Möglichkeiten, diese umzusetzen, unter den gegebenen Lebensumständen allerdings nur sehr begrenzt.

Wie soll man soziale Distanz wahren, wenn man sich eine winzige Hütte mit bis zu neun weiteren Personen teilen muss; wie sich regelmäßig die Hände waschen, wenn es kein sauberes, fließendes Wasser gibt?

Das Engagement der mediserv Bank

Ausgesuchte Projekte gezielt unterstützen

Von den vielfältigen Tätigkeiten des German Doctors e. V. unterstützt die mediserv Bank immer speziell ausgesuchte Projekte. Ziel ist, die Projekte auf diese Weise eng zu begleiten und den Einsatz der Gelder gut nachvollziehen zu können. Aktuell sind wir gemeinsam mit den German Doctors auf der Suche nach einem neuen Projekt für uns. Sobald es Konkretes zu berichten gibt, informieren wir an dieser Stelle ausführlich über den Fortschritt der Projekte. Bei Fragen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

Engagierte Ärztinnen und Ärzte unterstützen

Neben den ausgesuchten Projekten möchten wir gerne Ärztinnen und Ärzte ermuntern, sich in einem Projekt ihrer Wahl zu engagieren. Wenn ein Engagement aus finanziellen Gründen infrage kommt, springen wir ein und übernehmen z. B. die Reisekosten. Sprechen Sie uns einfach an. Ganz unbürokratisch.

Unser Geschäftsführer Björn Clüsserath hat bereits mehrere Projekte persönlich besucht und tatkräftig unterstützt. So konnte er sich selbst ein Bild von der Arbeitsweise des Vereins und der Sinnhaftigkeit der Projekte machen.

 

Regionales Engagement

 

Therapeutisches Reiten

Die mediserv Bank fühlt sich der Region verbunden und unterstützt daher aus Überzeugung soziale Projekte vor der eigenen Haustür. Besonders aufgefallen ist uns ein Engagement im Bereich des therapeutischen Reitens. Hierbei handelt es sich um mehr als die bloße sportliche Freizeitgestaltung zu Pferde. Unser Engagement untergliedert sich in vier Teilbereiche:

  • Reittherapie (Krankengymnastische Heilbehandlung auf dem Pferd)
  • Therapeutisches Reiten und Voltigieren (ganzheitliche und individuelle Förderung des Individuums)
  • Reiten als Sport für behinderte Menschen
  • Ergotherapie

Bei uns vor Ort im Saarland findet man unter www.pferdesportverbandsaar.de eine Tabelle, die darstellt, wer wo welche Art des therapeutischen Reitens anbietet. Interessierte und Betroffene können sich direkt mit ihrem Ansprechpartner für therapeutisches Reiten im Saarland in Verbindung setzen.

Über den Förderverein “Ehrensache” e. V. und sein Therapiezentrum

Reittherapie ist Physiotherapie auf neurophysiologischer Basis mit und auf dem Pferd. Sie ergänzt und erweitert in einmaliger Weise die übliche neurophysiologische Physiotherapie. Sie wird von Physiotherapeuten mit Zusatzausbildung angeboten und bedarf der schriftlichen Befürwortung und Überwachung durch den behandelnden Arzt.

Durch die Schrittbewegung des Pferdes wird das Becken des Reiters auf ebenso komplexe Weise bewegt, als würde er selber gehen. Der Patient erfährt im Becken eine Auf-, Ab-, Vor-, Zurück-, Links- und Rechtsbewegung, die mit einer Rotationskomponente verknüpft ist; also einen dreidimensionalen Schwingungsimpuls. Die dadurch entstehenden Impulse ermöglichen ein gezieltes Training der Haltungs-, Gleichgewichts- und Stützreaktionen sowie eine Regulierung des Muskeltonus. Hinzu kommt die psychische und emotionale Komponente, die in der gesamten Behandlung einen hohen Stellenwert hat.

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Viele Patienten haben gelernt, das Pferd selbstständig zu lenken und zu führen, so dass sie ihren Therapiepartner allein in einer geschlossenen Umgebung, Reithalle oder auf einem Reitplatz, reiten können. Dies führt zu einer enormen Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins. Reittherapie ist bei zahlreichen Erkrankungen und Schädigungen des Zentralnervensystems und des Stütz- und Bewegungsapparates sinnvoll.

Weiterhin erzielt man große Erfolge bei emotionalen Störungen, Verhaltensauffälligkeiten sowie mit autoaggressivem Verhalten oder vermindertem Selbstbewusstsein. Dennoch werden die Kosten für die Reittherapie nicht von den Krankenkassen übernommen, da der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen den therapeutischen Nutzen nicht anerkannt hat.

Am 25. April 2010 gründete Petra Jenal den Verein Ehrensache e. V, der sich für behinderte Menschen einsetzt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Reittherapie der Öffentlichkeit näherzubringen und möglichst vielen behinderten Kindern eine solche Therapie zu ermöglichen. Darüber hinaus sorgt der Verein für die Beschaffung von Ausrüstungsmaterial für Reiter und Pferd.

www.einfachehrensache.de

Aktuell: Die Gesundheit geht vor

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch das Angebot der Reittherapie getroffen. Das Kontaktverbot führte dazu, dass lange keine Therapiestunden stattfinden konnten; zumal die kleinen Patienten häufig zur Risikogruppe gehören und daher ein besonders verantwortungsvoller Umgang zwingend nötig ist. Währenddessen mussten die Pferde natürlich weiter beschäftigt und bei Laune gehalten werden.

Daher waren die Mitarbeitenden des Vereins täglich mehrfach am Reiterhof, um sich um die Tiere zu kümmern und mit ihnen zu arbeiten. Gleichzeitig wurden vorbereitende Maßnahmen getroffen, um so bald wie möglich wieder mit den Therapiestunden beginnen zu können: So wurden literweise Desinfektionsmittel angeschafft sowie eine Anfangsausstattung an geeignetem Mundschutz.

Zur Erleichterung aller durfte der Betrieb vor wenigen Wochen per individueller Genehmigung offiziell wieder aufgenommen werden – selbstverständlich unter Berücksichtigung eines Hygienekonzepts. So werden alle Materialien vor und nach der Verwendung gründlich desinfiziert und während der Therapie tragen alle einen Mundschutz. Insbesondere wird bei der Terminvergabe auch ausreichend Zeit eingeplant, so dass sich weder die Eltern noch die Teilnehmer zwischen den Stunden begegnen. Diese Vorsichtsmaßnahmen bleiben sicher noch sehr lange bestehen, um die Gesundheit der Risikopatienten zu schützen.

Das Engagement der mediserv Bank

Mehr Planbarkeit durch dauerhafte, regelmäßige Unterstützung des Fördervereins “Ehrensache” e. V.

Mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement setzen sich die Menschen des Fördervereins “Ehrensache”e. V. täglich dafür ein, Kindern mit den unterschiedlichsten Schwierigkeiten zu helfen, sich sichtlich besser zu fühlen und unbeschwert Freude zu haben. Besondere Aufmerksamkeit schenkt der Verein auch dem Wohlbefinden des Pferdes. Nur wenn es dem Pferd gut geht, kann es die schwere Therapiearbeit auch leisten.

Das Pferd soll Freund und Begleiter, Vertrauter und Unterstützer sein. Daher hat Verlässlichkeit einen großen Stellenwert. Die mediserv Bank hat sich verpflichtet, das Angebot dauerhaft mit einem monatlichen Betrag zu unterstützen. Das schafft Planbarkeit und gibt Sicherheit für die laufenden Verpflichtungen.

Wir sind dankbar, auf diese Weise Teil dieses außerordentlich engagierten Teams sein zu dürfen.

Unsere Geschäftsführung pflegt einen engen Kontakt zu dem Verein, teilt die Liebe zu den Pferden und überzeugt sich regelmäßig selbst von dem Lächeln, das die Therapie den Kindern ins Gesicht zaubert.